Depression bei Kindern im Grundschulalter und in der frühen Adoleszenz

Leiden,  Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Vermeiden von sozialen Kontakten, Reizbarkeit, Schwächung der Konzentration, Beschwerden über den physischen Zustand sind allgemein bekannte Symptome einer Depression bei Erwachsenen und Jugendlichen.

Bei Kindern in dem Grundschulalter kann man ähnliche aber wenig akute Krankengeschichten beobachten.

Aus diesem Grund können sich die Psychiater bis jetzt nicht einigen, inwieweit die depressiven Zustände unter Kindern verbreitet sind und wie sie sich äußern, wenn man die Symptome einer Erwachsenendepression außer Acht lassen muss.

Laut den Langzeitstudien leiden die Kinder mit emotionalen Störungen, wenn sie erwachsen werden, nicht unbedingt an Depressionen.

Die Veranlagung zum Suizid tritt auch sehr selten vor der Andoleszenz auf. Und dies belegt die Tatsache, dass die Kinderdepression eine seltene Erscheinung ist.

Man kan aber auch von der anderen Seite darauf schauen und zwar, dass die depressiven Kinder weniger entschlossen sind. Ausserdem verfügen sie nicht über die Kenntnisse, wie sie sich das Leben nehmen können.

Weitere Studien belegen, dass sich viele emotionale Störungen bei Kindern durch die Antidepressiva behandeln lassen können. ABER! Es wurden zu wenige Forschungen darüber durchgeführt. Und die Deutung von den bereits existierenden Forschungen ist sehr widersprüchlich.

 

Weiterhin kommt der affektive Wahnsinn  in dem Grundschulalter sehr selten vor.

Unterschiede zwischen Depressionen bei Kindern und Erwachsenen

  • Die Depressionen, die vor der Adoleszenz oder im erwachesenen Alter vorkommen, sind in viel leichteren Formen bei den Grundschulkindern vorzufinden.
  • Die Depressionen in der früheren Adoleszenz und im Grundschulalter sind mehr an eine bestimmte traumatizierende Situation anzubinden.
  • Sie sind eher als Trauer, Einsamkeit, seelische Leiden, Abschwächen der physischen Aktivität zu bewerten.
  • Die Symptomatik sieht wie folgt aus: Wenig Kummer als bei Erwachsenen, wenig seeelische Leiden als bei Erwachsenen, wenig Gefühl als bei Erwachsenen. 

Erbgut

Bei Kindern, genauso wie bei Erwachsenen, spielt das Erbgut bei dem Auftreten von Depressionen eine bedeutende Rolle. Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Depressionen geerbet werden können.

Aber nicht weniger wichtig sind auch exogene bzw. äußere Ursachen.

Exogene Faktoren (Außenfaktoren)

Eine der meist ernsthaften Faktoren des Auftreten von Depressionen ist das Abbrechen von Kontakten oder der Verlust von nahen Bezugspersonen (Freunde, Eltern, Geschwister, Verwandtschaft). Solche Ereignisse können:

  • sofort eine Depression auslösen
  • oder verzögert an das Tageslicht kommen, wenn bestimmte Assoziationen an den Verlust erinnern.

Zusätzlich soll man in Betracht ziehen, dass der Anfang der Andoleszenz und typische für diese Zeit angespannte Kommunikation mit Erwachsenen das Risiko des Auftreten verschiedener Störungen steigert.

Lösungen

Ich würde hier sehr gern universale Lösungen für Kinderdepressionen anbieten. Leider kann ich nicht, weil jeder Fall einer Depression bei Kindern und Jugendlichen einzel betrachtet und behandelt werden muss und dementsprechend die Lösungsvorschläge sind auch streng individuell.

Im Allgemeinen sollen sich die Eltern bei Erscheinung der ersten Depressionsanzeichen entweder an einen medizinischen vs. psychologischen Psychotherapeut oder an einen Psychiather wenden. Dies ist nicht mehr wegzudiskutieren.

Worauf sollen sich die Eltern einstellen?

  • Es gibt kein allgemein geltendes Rezept für die Behandlung von Kinderdepressionen.
  • Jeder Einzelfall soll gesondert und besonders behandelt werden (Ursachen, Symptome, Lösungen).
  • In der Regel würde ich vorschlagen, eine Kinderdepression mal mit dem Kind gesondert wöchentlich und mal mit den Eltern regelmäßig psychotherapeutisch zu behandeln.
  • In manchen Fällen soll die Kinderdepression mit den Antidepressiva behandelt werden, aber ich betone erneut: Nicht in jedem Fall sondern in manchen Fällen.

Gesetzgebende Auskunft: Antidepressiva darf entweder ein medizinischer Psychotherapeut oder ein Psychiater ansetzen. Psychologische Psychotherapeute und Psychologen sowie Sozialpädagogen dürfen dies nicht.

 

Eigenschaften der Psychotherapie

Alternativ und zusätzlich würde ich erwähnen:

  • Ob es eine individuelle oder eine Gruppentherapie sein soll, hängt von jedem Einzelfall ab.
  • Um so älter das Kind ist, desto komplexer kann sein Problem sein.
  • Man muss aber nicht außer Acht lassen, welche Unterschiede zwischen Psychotherapeuten und den Prinzipen ihrer Arbeit existieren, wenn man z. B. Systemische, Dialektisch-Behaviorale Therapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Gestalttherapie usw. berücksichtigt. Nicht alles passt zu jeder Persönlichkeit!

Darüber hinaus wird der Pygmalion Effekt  in einigen Studien bestätigt, der besagt, dass sogar die Kinder im Grundschulalter durch sein Psychotherapeut bestätigt werden können, wenn dieser / diese Psychotherapeut oder Psychotherapeutin den Glauben an ein Kind, Interesse an dem Kind, Optimismus und das erwünschte Ergebnis fördern kann.

Persönlichkeit des Psychotherapeuten selbst

  • Therapeute, die mit der Begeisterung und dem Interesse arbeiten, erreichen normalerweise größere Ergebnisse als gleichgültige und pessimistisch eingestimmte.
  • Die besten Psychotherapeute sind die, die in der Lage sind, richtig die Probleme ihrer Klienten/Patienten zu begreifen und dementsprechend diese Probleme zu kommunizieren.
  • Dabei soll ein Mitgefühl für Gefühle und Emotionen von Patienten/Klienten akzeptiert werden und auch geäußert werden.
  • Ein guter Psychotherapeut soll in der Lage sein, kontrollierte und gleichzeitig vertrauensvolle, offene und teilnahmsvolle Beziehung mit seinem Patienten herzustellen.

Fallbeispiele

Die Psychotherapie der ängstlichen Kinder mit dem krankhaften Schuldgefühl und der Wahrnehmung der eigenen Minderwertigkeit ist viel mehr erfolgreich, wenn ein kommunikativer Psychotherapeut eingesetzt wird, der ein Interesse für die Erlebnisse eines Kindes, seine Gefühle und die Gefühle sich selbst gegenüber äußert.

 

Während der Arbeit mit delinquenten Kindern von zwei Typen, die der Subkultur entsprechen oder nicht, erreichen die größten Erfolge jene Psychotherapeute, die mehr direkte, formale und deriktive Arbeitsweise einhalten, aber die gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit nicht  den inneren Erlebnissen der Klienten/Patienten sondern den Fragen der Außenkontrolle und der                                                                                                      Einschränkung des Verhaltens schenken. 

 

               Schützen Sie Ihre Kinder vor Depressionen!

 

                                                     Live Stylish!

                        Stay Healthy!

                          Eat Organic!

                           Be Natural!

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Comments: 22
  • #1

    Axay (Tuesday, 25 April 2017 05:08)

    Liebe Shon Sehr toller beitrag velen danke Für deise Artikle

  • #2

    Axay (Tuesday, 25 April 2017 05:12)

    Hier ist Depression Lösung jetzt überprüfen

    http://www.fragmich.org/2017/02/wie-loszuwerden-Stress.html?m=1

  • #3

    Vika (Tuesday, 25 April 2017 09:02)

    Спасибо за познавательный пост)

  • #4

    Joanna (Tuesday, 25 April 2017 11:41)

    Interesting post.

    Kisses

  • #5

    Ashley (Tuesday, 25 April 2017 14:29)

    I think the more we talk about depression, the more normal it becomes and the more comfortable we are with it- which is the first step to helping people who suffer from it!

    -Ashley
    <a href="http://lestylorouge.com/">Le Stylo Rouge</a>

  • #6

    Nancy Chan (Tuesday, 25 April 2017 15:50)

    Depression can be crippling to those suffering from it. Nice post!

  • #7

    Andrea (Tuesday, 25 April 2017 16:25)

    Very interesting post!!

    Thanks for sharing!!

    Andrea.

    <a href="http://seizeyourstyleblog.blogspot.com" > Seize your Style </a>

  • #8

    Isy (Tuesday, 25 April 2017 16:30)

    Wish you a great week!

    Bjxxx
    <a href="http://ontemesomemoria.blogspot.pt/">Ontem é só Memória</a> | <a href="https://www.facebook.com/ontemesomemoria/">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/pequenabonecadetrapos/">Instagram</a>

  • #9

    shadownlight (Tuesday, 25 April 2017 18:15)

    Hey, das ist ein wirklich sehr sehr interessanter Post, danke dafür!
    Liebe Grüße!

  • #10

    Alice (Tuesday, 25 April 2017 19:03)

    Depression in children is terrible :(

  • #11

    Fernanda (Tuesday, 25 April 2017 20:06)

    Gostei do post.. já tive depressão em outras épocas mas, as vezes volta aquela melancolia sabe?

    Um beijo,

    www.purestyle.com.br

  • #12

    Toks (Tuesday, 25 April 2017 23:10)

    Interesting. Thanks for your visit and comment.

    www.toksblog.com

  • #13

    Isy (Wednesday, 26 April 2017 16:07)

    Amaizing!

    Bjxxx
    <a href="http://ontemesomemoria.blogspot.pt/">Ontem é só Memória</a> | <a href="https://www.facebook.com/ontemesomemoria/">Facebook</a> | <a href="https://www.instagram.com/pequenabonecadetrapos/">Instagram</a>

  • #14

    Jacqueline (Wednesday, 26 April 2017 23:47)

    Du hast wieder einen tollen Bericht geschrieben!

    Ich kenne einige, die Kinder zu Hause haben und es nicht so einfach ist mit ihnen und sie nicht wissen, was ihre Kids haben!

    Danke Dir für den Bericht!

    Hab einen schönen Abend!

    xoxo Jacqueline
    www.hokis1981.com

  • #15

    Natalie Forever (Thursday, 27 April 2017 10:34)

    Unfortunately depression becomes more and moe often in society :(

  • #16

    Dietmar (Thursday, 27 April 2017 11:45)

    Der Beitrag hat mich sehr angesprochen. Sehr informativ. Danke.

  • #17

    Anita (Thursday, 27 April 2017 13:58)

    Very interesting topi, thank you so much for good sharing dear friend
    Kisses

  • #18

    Rena (Thursday, 27 April 2017 14:05)

    Das finde ich sehr gut und wichtig, dass Du dieses Thema aufgreifst, denn ich habe auch im Rahmen meiner Arbeit in meiner Praxis für Psychotherapie Kinder mit Depressionen erlebt. Was Du hier schreibst kann ich nur unterschreiben, danke für diesen hilfreichen Post!
    xx Rena
    www.dressedwithsoul.com

  • #19

    Miriam (Thursday, 27 April 2017 22:30)

    Very interesting topic and great that you raise awareness of it on your blog!

  • #20

    Sweet Poppy (Friday, 28 April 2017 22:37)

    So interesting! Thanks for sharing :)

    http://www.sweetpoppy.dudeklatero.com

  • #21

    viki baum (Saturday, 06 May 2017 07:54)

    So interesting! good morning....

  • #22

    Clau (Thursday, 11 May 2017 01:34)

    Olá,
    Texto ótimo e oportuno.
    A depressão é uma doença que
    atinge inclusive as crianças...
    e pelo menos no Brasil,
    esse fenômeno acontece muito.
    Abraço \o/