Biokraftstoffe, ökologische Autos und umweltbewusste Fahrer...

Seit vielen Jahren kämpfen Forscher für Alternativen zu Benzin als Haupttyp von Kraftstoff. Dabei werden Fahrzeuge auf Kraftstoffverbrauch, CO2- Austoß, Schadstoffemissionen sowie Lärm geprüft. Sehr oft wird in diesem Zusammenhang über die Biokraftstoffe geredet, die gasförmige oder flüssige Kraftstoffe darstellen und aus Biomasse hergestellt sind.


Ausgangsstoffe der Biokraftstoffe sind nachwachsende Rohstoffe wie tierische Abfälle, Getreide, Waldholz, Ölpflanzen, Zuckerrüben und spezielle Energiepflanzen. 

 

Wie fährt man heutzutage umweltfreundlich und ökologisch bewusst?


Die Breite der umweltfreundlichen und innovativen Kraftstoffe ist heutzutage ziemlich groß.

Beispielsweise mit dem Erdgas zu fahren ist günstig und umweltfreundlich. Es produziert kaum Schadstoffe und ist so sicher wie jeder andere Kraftstoff. Auch das Netz der öffentlichen     Erdgas-Tankstellen in dem deutschsprachigen Raum wird immer dichter.

In vielen europäischen Ländern sowie in den USA, Japan und Brasilien bildet der Bio-Diesel eine gute Alternative zu herkömmlichem Benzin. Die Analysten von Oil World  prognostizieren, dass der Anteil vom Bio-Diesel beim Verbrauch von Kraftstoff in Brasilien, Europa, China und Indien bis zum Jahr 2020 bereits 20% betragen wird.

 

Die Gewinnung vom Bio-Diesel erfolgt aus Raps-, Sonnenblumen- und Sojaöl .

Der häufigste Rohstoff für die Biodieselproduktion in Europa ist Raps und in den Vereinigten Staaten und Südamerika - Soja.

 

Die Beimischung vom Bio-Diesel zu herkömmlichem Dieselkraftstoff wird je nach Anteil als B5, B10 oder B20 bezeichnet. Dies entspricht einem Anteil von 5 %, 10 % oder 20 % am Bio-Diesel. B100 entspricht demnach reinem Bio-Diesel.

 

In Deutschland wird Rapsmethylester heutzutage an mehr als 800 Tankstellen verkauft.

 

Welche Serienfahrzeuge vertragen denn den Bio-Diesel?

 

Die Auswahl an Autos, die mit dem Bio-Diesel betrieben werden können, ist aber nicht wirklich breit und weit. Zum Beispiel eigenen sich nicht die Volkswagen-Fahrzeuge mit Rußpartikelfilter für den Bio-Diesel.

Peugeot  hat alle Dieselmodelle seit dem Baujahr 2000 mit der Ausnahme der          HDi-Motoren für den  Bio-Diesel freigegeben.

Auch Audi  Autos mit den TDI-Motoren der Baujahre 1997 bis 2003 können mit dem Bio-Diesel betankt werden.

Nur die alten Modelle 3er (E46) und 5er (E39) mit der Sonderausstattung SA 201 von BMW  sind Rapsdiesel-tauglich.

Die Freigabe für andere Fahrzeugmarken fand noch nicht statt.

 

Es soll noch darauf hingewiesen werden, dass der Bio-Diesel (RME) viel mehr aggressiver als Diesel oder Pflanzenöl ist. Besonders die Kraftstoffschläuche, Dichtungen und Einspritzpumpen können angegriffen werden.


Tata AirPod ist ein Luftdruck-Auto, das von dem französischen Ingenieur Guy Nègre und vom französisch-luxemburgischen Unternehmen Mdi entwickelt wurde und mit komprimierter Luft angetrieben ist.

Das Fahrzeug bietet Platz für drei Erwachsene und ein Kind sowie zeichnet sich als ein          Zero-Emissions-Auto aus.

Die Fahrkosten betragen zwischen 0,50 und 1,50 Euro je Kilometer.

Dieses City Car kann eine Reichweite von 120 Kilometern erzielen und wird über einen Joystick oder ein klassisches Lenkrad gesteuert.

Die Ladezeit von dem Hausstrom beträgt etwa 7 Stunden. Von den speziellen Ladestationen könnten die AirPods während 3 Minuten mit Druckluft betankt werden.

Obwohl die Serienproduktion noch 2015 in Sardinien, Italien erfolgen sollte, war dennoch kein einziges Auto bis Juli 2016 hergestellt worden.

 

Auch Engineair Pty Ltd. mit Sitz in Melbourne, Australien ist ein Unternehmen, dass sich auf die Entwicklung von Druckluftmotor-Technologie spezialisiert.
Der Luftdruck-Motor, der von Angelo Di Pietro entwickelt wurde, hat im Gegensatz zu anderen Luftdruck-Motoren Vibrationen, internen Verschleiß und Reibung praktisch behoben.

Das Foto ist von der Webseite genommen: http://www.engineair.com.au/

Das Team Sonnenwagen Aachen, Deutschland arbeitet seit dem Jahr 2015 an der Entwicklung eines Solarfahrzeugs. Der Aachener Sonnenwagen wird durch hocheffiziente Solarzellen angetrieben.

Viel Wert wird auf ein aerodynamisches Design und das Minimieren des Fahrzeuggewichts gelegt. Die Lösung wird durch Leichtbaukonstruktionen und Faserverbundwerkstoffe gesucht.

 

Das schnellste Elektroauto mit Solarzellen ist derzeit SunSwiftDas Fahrzeug wurde von einem Team von Studenten der australischen University of New South Wales entwickelt.

Während des Versuchs im August 2014  hat dieses Solarfahrzeug mit einer einzigen Akkuladung 500 Kilometer mit der durchschnittlichen Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde zurück gelegt.

Das Foto ist von der Webseite genommen: http://sunswift.com/history

Japanischer Autogigant Toyota  hat die erste Wasserstoff-Limousine  in Großserie eingeführt.

Die neue Limousine Mirai stößt nur Wasserdampf aus, weil ihre Brennstoffzellentechnologie Wasserstoff in elektrische Energie für den Motor umwandelt. Mirai kann bis zu 500 km fahren und während 3 Minuten aufgetankt werden.

Auf der Suche nach dem umweltschonenden Betrieb von Motoren mit dem Bioethanol begab sich auch der österreichische Konzern SAT, der zur Zeit in Brasilien eine Algenfarm aufbaut. Der Vorteil dafür ist, dass die Algen schon während der Wachstumsphase CO2 verbrauchen.

Die Kette der Tankstellen Propel Fuels in Nordkalifornien setzt sich auch für erneuerbare Kraftstoffe ein. Propel Fuels gab über den Verkauf von Bio-Diesel "Soladiesel"  bekannt. Dieser Kraftstoff wird aus Algen durch Fermentation und anschließend durch die Freisetzung von Kohlenwasserstoffen erhalten.

Die Spanne der elektrounterstützten Fahrzeuge reicht vom Kleinwagen bis zum Luxus-SUV 

(Sport-Utility-Vehicle). Und auch bei Lkw kommen immer mehr alternative Antriebe zum Einsatz.

Der Elektroantrieb kann man heutzutage in Hybriden oder Plug-in-Hybriden finden, wo er zusammen mit einem konventionellen Verbrenner arbeitet.

Auch Tesla hat insgesamt 100.000 Elektrofahrzeuge verkauft und wird immer wieder etablierten Autokonzernen als zukunftsweisendes Vorbild vorgehalten, obwohl Tesla kein Autohersteller wie jeder andere ist.

Beispielsweise ist das Model X das sicherste Sport-Utility-Vehicle (SUV) der Geschichte. Es bietet serienmäßig eine Reichweite von bis zu 489 km und Platz für sieben Erwachsene mit Gepäck. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,4 Sekunden zählt das Model X zu den echten Sportlern!

Informationen und das Foto sind von der Webseite genommen:

https://www.tesla.com/de_DE/

Weitere Elektrofahrzeuge bietet RENAULT, die 100% elektrisch sind und 0% Emission haben.

Die Modelle von RENAULT Elektroautos sind: Twizy, Zoe, Kangoo Z.E.

Die Fotos sind von der Webseite genommen:

https://www.renault.de/modellpalette/ze-elektrofahrzeuge.html

Toyota Hybrid-Fahrzeuge sind durch geringe Emissionen und niedrige Verbrauchswerte gekennzeichnet. "Hybrid" bedeutet eine Kombination von zwei oder mehr Systemen als zwei Antriebsquellen: Einem Elektro- und einem Verbrennungsmotor.

Die verfügbaren Modelle sind: Yaris Hybrid, Auris Hybrid Cool, Auris Touring Sports Hybrid Cool, Prius, Prius+ und RAV4 Hybrid Comfort.

Die Fotos sind von der Webseite genommen:

https://www.toyota.de/hybrid-innovation/hybrid-modelle/index.json

VW  der neue Passat GTE  hat zwei Ausführungen: Limousine und Variant. Das Fahrzeug kann     50 Kilometer rein elektrisch und emissionsfrei mit dem Elektromotor fahren. In Kombination mit dem Benzinmotor kann das Fahrzeug mehr als 1000 Kilometer am Stück fahren.

Die Fotos sind von der Webseite genommen:

http://www.volkswagen.de/de.html

Der KiDer Kia Soul EV  stellt ein vollelektrisches Fahrzeug mit 200 Kilometer Reichweite dank der Lithium-Ionen-Polymer-Batterie dar. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 145 km/h und es gibt keine Emissionen.

Die Fotos sind von der Webseite genommen:

http://www.kia.com/de/specials/soul-ev/?gclid=CjwKEAjwrIa9BRD5_dvqqazMrFESJACdv27G-C0UQlCs-dosCducLMfOX6AJzBuHquJF1m7IqL8g-RoCVoLw_wcB erstes

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Comments: 4
  • #1

    Anna (Thursday, 11 August 2016 13:06)

    Tesla-Fahrzeuge sollen ziemlich gut sein, obwohl sie weniger bekannt sind.

  • #2

    Michael (Friday, 12 August 2016 00:24)

    Insgesamt sehr gut recherchiert, nur noch zwei kleine Ergänzungen:
    Biokraftstoffe aus der Dritten Welt entziehen den dortigen Klein- und Kleinstbauern den Boden für ihren eigenen Anbau von Lebensmitteln. Und sind auch später schwer zu rekultivieren
    Die Elektroautos werden in Deutschland mit 4.000 € und Hybridfahrzeuge mit 3.000 € gefördert. Für alle, die sich mit der Anschaffung eines solchen Fahrzeuges beschäftigen, ein zusätzlicher Anreiz.

  • #3

    Lena (Saturday, 13 August 2016 21:29)

    Ich stimme Michael zu. In Deutschland kann man wirklich zusätzliche Anreize beim Kauf von Elektro- und Hybridfahrzeuge bekommen. Auch die Diskussion über die Biokraftstoffe und den Ackerboden ist legitim.

  • #4

    Irina (Monday, 15 August 2016 00:05)

    Ein guter Beitrag... Danke!